@ute.kunz_autorin: Rezension bei Instagram⭐⭐⭐⭐⭐

Veröffentlicht am 21. November 2025 um 16:00
Screenshot des begleitenden Bildes zur Rezension von Ute Kunz  zu Kafkas Käfer bei Instagram
  • Plattform: Instagram
  • Verfasser:in: @ute.kunz_autorin
  • Datum: 21.11.2025
  • Was sie in ihrem Post über die Lektüre des Romans sagt:

 

Ein New-Adult-Roman, der auch Erwachsene angeht. Vielen Dank an den @buchverlagkempen für das Rezensionsexemplar. Und an die Autorin!

Julia möchte vom Dach springen, gleich in der ersten Szene, mit der mich die Autorin sofort hatte. Geschickt wechselt sie zwischen Gegenwart und Rückblicken, die eigene Kapitel bekommen, hin und her. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem die beiden Seiten der Protagonistin: Feinfühligkeit und Aggressivität, verursacht durch jahrelanges Mobbing von Seiten der Mitschüler. Julia will unsichtbar und stumm werden, fühlt sich als ungewollter Käfer, ja, als Ungeziefer, das niemand beachtet und am liebsten aus dem Weg räumen möchte. Nicht einmal die eigenen Eltern sehen sie als die Julia, die sie im Kern ist. Materiell hatte sie immer mehr als genug, doch ihre Seele hat ständig gehungert. Eine interessante Ausgangssituation, aus der heraus sich diese junge Frau entwickelt.

Ich möchte gar nicht allzu viel verraten und schon gar nicht spoilern. Dass der selbstbewusste Roman während des Aufenthalts in der psychiatrischen Klinik in Julias Leben tritt, verrät schon der Klappentext, und er ist anders als Julia, stammt aus einfachen Verhältnissen. Von außen betrachtet sind sie verschieden, aber trotzdem - oder gerade deswegen - bewegt er etwas in der jungen Frau, und zwar plötzlich und heftig.

Der Roman ist nicht nur etwas für junge Menschen, sondern auch für ältere, wie mich … Er verbindet mit viel psychologischem Feingefühl eine spannende Story voller großer Gefühle mit ernsten Themen, mir hat der Mix sehr gut gefallen. Es geht um Mobbing, Suizidgedanken, Selbstfindung, Familie, die erste große Liebe, die wie ein Blitz einschlägt, und den Mut, eigene Wege zu gehen.
Mein einziger Kritikpunkt ist die Erzählperspektive. Für meine Geschmack ist die auktoriale Erzählweise hier oft viel zu sprunghaft und nicht unbedingt die beste Wahl. Aber das ist nur die Meinung einer Autorin, die auf so etwas achtet, und am Ende hat dieser „Makel“ keinen bleibenden Schaden hinterlassen.
Ich wünsche dieser Geschichte ganz viel Sichtbarkeit, sie hat es wirklich verdient!

 

❤️ Herzlichen Dank für diesen Instagrambeitrag, Ute!


Herzlichen Dank, liebe Ute, ...

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Screenshot einer Rezension mit 5 STernen für "Die verwandlung in Julia oder Kafkas Käfer"  Rezension von @ute.kunz_autorin bei Amazon

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