🦄 "Ihr Buch ist doch realitätsfremd!"
Im Rahmen von Lesungsveranstaltungen treffen Autorin, Buch und Leser aufeinander; meist verläuft das ganz harmonisch, aber durchaus nicht immer. 📖 Mit einer größeren Portion Vorwurf wurde mir im Rahmen von Lesungsveranstaltungen beispielsweise schon gesagt:
- „Ihr Buch ist doch realitätsfremd“
- „So denkt und spricht kein Mädchen von 17 Jahren“
- „Mobbing in der Schule läuft das total anders ab“ usw.
Niemand muss mein Buch mögen
Sobald ich es veröffentliche, setze ich es auch der öffentlichen Kritik aus. Jeder kann es auffassen und lesen, wie er oder sie will. Jede Form von Kritik ist legitim - wenn auch nicht immer nett oder schön, aber ich muss damit rechnen, dass Menschen meine Texte nicht mögen und damit gelassen umgehen. [Schwierig ... Ich liebe meine texte wie Kinder ;-)]
Genau darin besteht das Risiko, etwas zu publizieren. Und ich kann jedem, der es noch nicht getan hat, versichern, dass Mut dazu gehört, sich und seine Gedanken so ungeschützt jedweder Kritik auszusetzen. 💬
Mein Titel ist kein Etikettenschindel
Den Kritikern, die den Realitätsbezug meines Romans über Julia und Roman anzweifeln, möchte ich hier einmal sagen: Wenn ihr den Buchtitel aufmerksam gelesen hättet, wäre euch klar, dass es hier gar nicht darum geht, ein realitätsbasiertes Bild von Mobbing an Schulen, jungen Mädchen mit 17 und ihrer Denk‑ und Sprechweise oder der Realität in einer Jugendpsychiatrie wiederzugeben.
Diesbezüglich decke ich sofort im Buchtitel meine Karten auf: Wer sich auf Kafkas Käfer – also eine absolut fantastische Erzählung – bezieht, sagt damit, dass in der darauf basierenden Story Fantasie eine zentrale Rolle spielt.
Wer in so einem Roman das Lineal der Sachlichkeit als Messlatte anlegt, muss enttäuscht werden. Es tut mir immer leid, wenn ich eine Leserin oder einen Leser während der Lektüre meiner Werke verliere. Schade um ihre wertvolle Zeit! Schade um die verschwendeten Emotionen.
Ich freue mich sehr, wenn es mir gelingt, Leserinnen & Leser in meine Gedankenwelt mitzunehmen – gerade wenn diese nicht der Realität 1.0 entspricht.
Raus aus der Realität, um etwas bzw. jemanden zu bewegen!
In meiner Liebesgeschichte von Roman und Julia folgt häufig eine Unwahrscheinlichkeit auf die nächste. Doch es gibt einen guten Grund, warum ich die Faktenwelt verlasse: Unser Alltag ist meistens relativ ereignislos, fad, um es ganz krass zu benennen. Davon will niemand lesen. Daraus lernt niemand. Langeweile und Routine regen nicht zum Denken an. Genau das möchte ich aber: Zum Denken anregen! Deshalb setze ich starke und daher notwendigerweise überzeichnete (Fantastische!) Reize. Wer sich darauf einlassen mag, kann einen unglaublichen Sprung in eine vielleicht neue Gedankenwelt erleben. 🌈
Tun wir das, springen wir also hinein in eine Welt der Möglichkeiten, besteht immer die Chance, dass wir uns weiterentwickeln – und das ist doch allemal wertvoll. Wertvoll genug, um die Welt schnöder Fakten zu verlassen. Das ist zumindest meine Meinung ... 💫
#LiteraturMitMut #FantasieStattFakten #DieVerwandlungInJulia
Bücher sind Räume für Träume - wenn es sich nicht um Sachbücher oder wissenschaftliche Literatur handelt. Träumen wir also ... Es tut uns gut!
📚 Warum Bücher, die unsere Fantasie anregen, uns guttun
Zu träumen ist gesund! Es bietet uns viel, löst Prozesse in uns aus, die wir als knallharte Realisten versäumen würden:
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🧠 Mentale Erholung: Fantasievolle Geschichten schaffen Abstand vom Alltag und reduzieren Stress.
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💭 Kreativitätsförderung: Sie regen das Denken in Bildern und neuen Ideen an – wichtig für Problemlösungen und Innovation.
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❤️ Emotionale Balance: Träumende Gedanken stärken Empathie und emotionale Intelligenz.
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🌈 Perspektivwechsel: Fantasie öffnet den Blick für andere Lebensentwürfe und Denkweisen. Das hilft im Alltag, andere zu verstehen.
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🕊️ Selbstwirksamkeit: Beim Lesen erleben wir, dass Veränderung möglich ist – zumindest in unserer Vorstellung.
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🌿 Entschleunigung: Bücher zwingen uns, innezuhalten und in eine andere Welt einzutauchen.
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✨ Sinnstiftung: Geschichten geben Hoffnung, Orientierung und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
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👧👵 Universelle Wirkung: Fantasie verbindet Generationen – Kinder, Erwachsene und Senioren profitieren gleichermaßen.
Merke: Wer sich auf Kafka beruft, schreibt fantastisch ;-)
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