Interessiert es dich, wer den Liebesroman verfasst hat, den du hoffentlich nicht aus der Hand legen konntest beim Lesen?

Alle Autorenratgeber betonen, wie wichtig es ist, sich im Internet genauestens als Schriftsteller bzw. Schriftstellerin vorzustellen - vor allem mit Bild.

Ich persönlich sehe das inzwischen etwas anders. Ich muss wirklich nicht wissen, wie jemand aussieht, der ein Buch verfasst hat. Also erspare ich dir ein Autorenfoto. Etwas anderes ist es da schon, aus dem Leben des Verfassers etwas zu erfahren. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob jemand z. B. aus eigener Anschauung über das Leben im Rollstuhl berichtet oder nachdem eine gute Recherche angestellt wurde. [Keine falschen Schlüsse ziehen - ich sitze nicht im Rollstuhl.]

Aus meinem Lebenslauf

Mein Leben ist einigermaßen unspektakulär, wenn man meinen klassisch verfassten Lebenslauf studiert: Schule, Studium, Beruf, Hochzeit, Kinder und irgendwann bekam die Schriftstellerei langsam während der ausgedehnten Familienphase eine immer größere Bedeutung.

Ich schreibe queerbeet: Sachbücher, Gedichte, Romane. Hier sind lediglich meine Lovestorys präsentiert, die Liebesromane. Anderswo der umfangreiche Rest, sodass ich inzwischen auf insgesamt über 70 Titel komme.

Seit über vierzig Jahren teile ich mein Leben mit ein und demselben Mann. Zwei Kinder haben wir, die inzwischen erwachsen sind. Doppelhaushälfte am Stadtrand. Klingt unspektakulär, oder? Ist es aber nicht, denn schon ein Hirschkäfer im Garten kann bei mir Begeisterungsstürme auslösen. Außerdem reise ich gern.

Allerdings habe ich bereits ein paar herausragende Erlebnisse zu verzeichnen: Im hintersten Winkel Brasiliens bin ich beispielsweise durch Gewässer geritten, deren Grund dicht an dicht voller Kaimane lag. Ich habe schon eine Seekuh geküsst - oder nein, eigentlich hat der sympathische Eintonner die Initiative ergriffen und mir seinen Schnauzbart zärtlich beim gemeinsamen Baden ins Gesicht gedrückt. Eine Menge Schweiß habe ich am Fuß des Kilimandscharo in Tansania in dem für die Landschaft so typischen roten Staub vergossen, als ich dort mitten durch eine Zebraherde gewandert bin. Unter dem Schlauchboot, in dem ich saß, sind in Norwegens eisigen Gewässern Buckelwale in nur wenigen Metern Abstand hindurchgetaucht.

Manchmal reicht Vorstadt eben nicht. Dann ist es für mich wichtig auszubrechen. Ich bin ein Jäger und Sammler (übrigens mit heftiger Abneigung gegen das Gendern): Ich jage Erlebnisse und sammle Eindrücke sowie Begegnungen - mit Mensch & Tier & Natur.

Dabei habe ich mir immer schon Geschichten ausgedacht, vor allen Dingen dann, wenn mir die Wirklichkeit gerade nicht besonders freundlich oder zu wenig abwechslungsreich erschien. Das begann schon in meiner frühen Kindheit.

Über Lesen & Schreiben

Lesen ist immer ein ganz wichtiger Bestandteil meines Lebens, seitdem ich es gelernt habe. Ich kann nicht einschlafen, ohne vorher gelesen zu haben. Mein Interesse ist dabei ziemlich weit gespannt. Allerdings muss ich in letzter Zeit zugeben, dass ich Thriller und Kriminalromane, aus denen förmlich das Blut trieft, ablehne. Wenn ich Horror brauche, schaue ich mir die Nachrichten an. Das reicht vollkommen, um mich zu erschüttern.

Ich lese aktuell bevorzugt Liebesromane. Es fasziniert mich, bei gut geschriebenen Büchern den Weg von Menschen zueinander bzw. miteinander zu verfolgen. Dass Menschen in Liebe miteinander leben können, ist das Wichtigste überhaupt auf der Welt, denn nur daraus entsteht Gutes.

Ich lasse mir meinen Eskapismus nicht schlechtreden!

Außerdem bin ich eine bekennende Happy End-Süchtige. Das Leben stellt uns immer wieder vor große Aufgaben und Herausforderungen. Längst nicht alles, was wir erleben und unternehmen, endet gut. Wie beruhigend, wenn ich in einem bestimmten Genre einen guten Ausgang voraussetzen kann und nicht ständig das Damoklesschwert über meinem Leser-Haupt hängt, das auch sonst so bereitwillig und oft mitten in mein Leben fährt, um Schmerz zu erzeugen.

Ja, mir ist bewusst, dass eine Menge Menschen diese Haltung als Eskapismus, also als Flucht aus der Wirklichkeit, sehr negativ bewerten, sozusagen als niedrigen Instinkt beim Lesen - im Sinne von Feigheit oder Realitätsverweigerung. Mag sein, dass ich niedrigen Instinkten folge und beim Lesen einfach dem allgegenwärtigen Unheil bzw. dem Bösen, das in der Welt so oft den Sieg davonträgt, ausweiche. Warum auch nicht? Ich gehe scharf auf die 60 zu und habe in meinem Leben schon den ein oder anderen Genickschlag einstecken müssen. Da möchte ich persönlich meine Freizeit nicht noch damit verbringen, mich in meiner Lektüre darin zu suhlen, was man grob als "Mord, Totschlag & Gewalt" bezeichnen kann.

Nein, ich kritisiere nicht die Menschen, denen es in Büchern nicht heftig genug zugehen kann. Soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Meine Lektüre sollte jedoch einen Gegenentwurf zum wirklichen Leben darstellen. Das entscheide ich ganz bewusst!

Endlich Buchpreise für Love & Romance!

Ganz unter uns: Ich finde, dass die vielen Literatur- und Buchpreise, die ausschließlich an Autoren für Werke mit ausgesprochen finsteren Inhalten vergeben werden, sehr einseitige Akzente setzen. Die aktuelle Regel in Buchpreisjurys lautet: Keine hochkarätige Auszeichnung im sog. Literaturbetrieb, ohne dass Autoren und Werke Gewalterfahrungen und Opferrollen beschreiben.

Meine Meinung: Brauchen wir heutzutage nicht gerade Optimismus, etwas Leichtigkeit, literarische Beispiele gelingenden Miteinanders, Vertrauen in einen guten Ausgang besonders dringend, um die Welt zu verbessern? Dass es Bösartigkeit in vielen Spielarten gibt, denen Macht- und Geldgier zugrunde liegt, wird uns tagtäglich durch die Medien bescheinigt. Benötigen wir nicht anstelle immer fortlaufender Bestätigungen, dass das Leben furchtbar und der Mensch ein Monster ist, liebevolle Utopien, wie Leben positiv gelingen und gestaltet werden kann, als Gegenpol gegenüber all diesen preisgekrönten Dokumenten des menschlichen Scheiterns für den Einzelnen wie auch die Gesellschaft? Aber was wissen schon Realitätsverweigerer ... 😍

Ich will dich mitnehmen! Also lass uns miteinander reden!

Das Motto dieser Homepage lautet: Read love! Feel love! Enjoy love!

Ich finde, das klingt auf Englisch besser als auf Deutsch: Lies von Liebe! Fühl Liebe! Genieße Liebe!

Egal, ob auf Englisch oder Deutsch: Meine Liebesromane sollen dir etwas geben, das du suchst, brauchst, vielleicht in deinem Leben vermisst. Sie sollen einige Stunden deines Lebens schöner machen, wenn du in [m]eine Geschichte eintauchst, die gut ausgeht. Eine Story, in der Liebe über Widrigkeiten siegt, sich einfach nicht unterkriegen lässt.

Jemandem schöne Stunden schenken halte ich für ein weithin unterbewertetes Lebensziel. Ich wäre sehr froh, wenn es mir gelänge! Lass mich wissen, ob es klappt! Schreib mir bitte und erzähle mir, was meine Liebesromane "mit dir machen." Das ist spannend für mich, denn jede einzelne Leserin nimmt ihre Lektüre in einer einzigartigen Weise wahr, schaut aus ihrem Blickwinkel, mit ihren Erfahrungen, Wünschen und Bedürfnissen auf die Handlung, die sich nur für ihr Auge sichtbar, nur für ihr Gefühl spürbar im Text entfaltet. Lass mich bitte daran teilhaben - nur so schreibe ich nicht an meinen Lesern "vorbei" ...

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